Grosse Teile der westlichen Gesellschaft haben den religiösen Institutionen und Traditionen den Rücken gekehrt. Das aus einem mythischen Bewusstsein stammende Gefüge von Dogmen, moralischen Geboten und Heilsversprechen, ist für die meisten Menschen unserer Zeit nicht mehr glaubwürdig. Die Identifikation mit äusseren Formen und Werten vermag den modernen Menschen keine Heimat mehr zu bieten. Sie suchen ihre je eigene Erfahrung des Göttlichen als Ort ihrer inneren Aufgehobenheit. „Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein – einer der etwas erfahren haben wird - oder er wird nicht sein." (Karl Rahner). Der Satz trifft nicht nur für das Christentum zu, sondern für alle religiösen Traditionen, die das Heil der Menschen von Glaubenssätzen und dem Vollzug äusserer Formen abhängig machen.

Eine noch auszugestaltende, unmittelbare trans-religiöse Spiritualität berücksichtigt nach unserem Verständnis drei Aspekte, die sich zu einer ganzen Aufgehobenheit vereinigen:

Das Eine in mir: Die (mystische) Erfahrung der Verbundenheit alles Seins > mehr dazu

Das Eine in der Vielheit: Die Transformation des alltäglichen Denkens, Fühlens und Handelns als Folge der Seinserfahrung
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Das Eine als Du: Die immer neue Hingabe an die umfassende Weisheit und Liebe des einen Seins > mehr dazu


Neu:

Forschungslabor des neuen Menschen

Evolution des Bewusstseins: wohin? -
Meditation und Begegnung

Jeweils am 1. und 3. Mittwoch des Monats,
19.00 bis ca. 20.30 Uhr
Oberdorfstrasse 5, 8001 Zürich

Gastgeberin: Elisabeth Jecklin-Speiser
Leitung: Athulya Gehrig und Hans Jecklin

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